Pierre Vogel und die Islamisierung Deutschlands/ Europas
Der zum Islam konverierte deutsche Ex-Boxer Pierre Vogel predigt ahnungslosen Jugendlichen/ Mitbürgern seine verquere Vorstellung vom Islam und dessen kommender, unausweichlicher Machtübernahme in Europa!
Wer sich mal ein Bild davon machen möchte, klicke mal folgende Seite an: http://pierrevogel.co/
Er propagiert auf dem neuesten Video nicht eine Infiltration des Islams in Europa, wie insgeheim seit einiger Zeit befürchtet, sondern rede t frechweg von einem Überrollen unserer christlich geprägten europäischen Kultur durch eben diesen von ihm verkündeten Islam! Und dies nicht als Vision, sondern er verkauft das den Leuten schon jetzt als Tatsache.
Sein Bruder im Geiste, der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan sagte neulich unter anderem: “Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir unser Ziel erreicht haben. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten!” Dies alles verbunden mit der Mahnung an seine in Deutschland lebenden Landsleute, sich nicht assimilieren zu lassen!
Zwei kurze Beispiele, die uns Europäer zu denken geben sollten! Oft ist die erste Reaktion des Normalbürgers auf solche Äußerungen, ein mitleidiges Lächeln und ein “nicht ernst nehmen wollen”. Ich will hier absolut keine Panik verbreiten, aber diese Leute meinen es – so unglaublich das manchem erscheinen mag - wirklich ernst!
Wenn deren Ideen Wirklichkeit werden sollten, dann kann ich nur sagen: gute Nacht Deutschland – gute Nacht Demokratie, christliche Werte und Kultur usw.!
Unsere Gesellschaft, die Gesellschaften Europas basieren mit all ihren Werten (Gleichheit, Brüderlichkeit, Fürsorge) auf dem Christentum! Wir sollten uns genauestens überlegen, was wir alles verlieren könnten, wenn wir diesen Kampfansagen weiterhin teilnahms- und tatenlos zuschauen!
Wir sollten uns langsam mal in Position bringen!
Jul 30, 2011 @ 19:13:07
Jul 31, 2011 @ 13:33:42
Du meinst die christlichen Werte auf die sich auch Breivik berief, als er in Norwegen Menschen dahinschlachtete?
Jul 31, 2011 @ 17:30:21
Breivik ist ein Irrer! Weil die Presse berichtet, er habe sich als christlicher Fundamentalist geoutet, wird das Christentum wieder einmal in Frage gestellt.
Diese Tat verurteile ich auf´s schärfste, weil feige und absolut sinnlos!
Jeder Fundamentalismus ist extrem und sollte sehr kritisch gesehen werden.
Mir fällt nur auf, dass der islamistische Terror, der die westliche Welt seit vielen Jahren und mit Tausenden von Toten in Atem hält, hierzulande mit einer unglaublichen Apathie und Teilnahmslosigkeit betrachtet wird. Aber auf´s Christentum, dessen Werte zur Grundlage unserer Demokratie wurden, kann man immer gerne herumhacken – das ist der Zeitgeist eben!
Leute – ihr werdet euch noch wundern!
Jul 31, 2011 @ 18:45:06
Nun, der Terror hierzulande – insbesondere von islamistischer Seite – wird meiner Meinung nach gnadenlos übertrieben. Laut Europol-Statistik, die im Folgenden Link sehr gut analysiert wurde, machten islamistische Terrorakte gerade mal 0.4% aller Anschläge aus (2006-2008). Im Jahr 2009 hatten wir genau einen (1) im Vergleich zu 237 separatistischen und 56 politischen (links- und rechtsradikal).
Quelle: http://tinyurl.com/3pvrwsj
Weiterhin stimme ich nicht mir Dir darin überein, dass Kirchenaustritte das Problem sind. Im Gegenteil. Wären die islamistischen oder christlichen Fundamentalisten eben keine Fundamentalisten, hätten wir auch keinen religiös motivierten Terror, der aber wie schon belegt eh eine untergeordnete Rolle spielt. Und wer aus der Kirche austritt bzw. “sich vom Glauben abwendet” ist des religiösen Fundamentalismus dann doch eher unverdächtig, oder?
Das Christentum ist auch nicht die Grundlage unserer Demokratie, zumindest nicht exklusiv – das möchte ich auch gerne näher belegen. Erstens gab es die Demokratie in Griechenland schon lange bevor überhaupt jemand vom Christentum geredet hat; damals war eher Vielgötterei angesagt. Zweitens sind Religionen, zumindest wenn wir jetzt mal das Christentum betrachten, nicht demokratisch. Da wird nicht an der Basis abgestimmt und oben umgesetzt, am Besten noch mit selbst von der Basis gewählten Vertretern; da gibt es feste Herrschaftsstrukturen mit von oben ernannten Vertretern und einem Führer, in der römisch-katholischen Kirche sogar auf Lebenszeit. Das ähnelt dann doch eher einer Monarchie als einer Demokratie.
Etwas anders sieht es bei den Werten aus, können wir durchaus Werte finden die mit christlichen Grundsätzen deckungsgleich sind, nehmen wir einfach mal das Gebot der Nächstenliebe in Form von unseren Sozialsystemen – das will ich hier nicht unterschlagen; aber genauso finden wir diese Werte in der Aufklärung und dem Humanismus. Den Humanismus wiederum gibt es bereits seit der Antike und wurde später lediglich von den nachfolgenden Religionen aufgegriffen und in ihr Werte- und Glaubenssystem integriert bzw. adaptiert.
Dann gibt es noch Werte die Grundsätzen unserer Religion sogar diametral entgegenstehen, beispielsweise in Form der Religionsfreiheit (die auch die Freiheit, an nichts zu glauben einschliesst) – ich erinnere da nur mal an das erste Gebot.
Findest Du nicht auch angesichts dieser Fakten, dass eine Rückführung unserer Demokratie und ihrer Werte rein auf christliche Grundsätze ziemlich vereinfacht und geradezu falsch ist?
Jul 31, 2011 @ 19:07:44
Auf zwei Beiträge aufgeteilt, sonst wird es zu lang – ich möchte noch gerne Stellung dazu beziehen ob und warum man das Christentum – wie jede Religion – in Frage stellen kann / darf / soll / muss.
Ob: Ja, auf jeden Fall!
Warum:
Anschläge islamistischer und christlicher Fanatiker zeigen diese Notwendigkeit. Auch das Christentum hat in der Bibel einige Dinge bzw. Anweisungen, die archaisch und einer aufgeklärten Gesellschaft nicht würdig sind. Ich verweise nur auf das Alte Testament, insbesondere Levitikus 24, 6; 24, 23 und Deuteronomium 13, 9-11; 21, 21; 22, 20-21 sowie 22, 23-24.
Steinigungen allerorten.
Dennoch würde keiner auf die Idee kommen alle Christen deswegen als rückständige Wilde mit einer grausamen Religion zu verurteilen, selbst wenn wahnsinnige, vom Hass verblendete Fundamentalisten wie Breivik die moderne Form der Steinigung (Erschiessen) an jenen vornehmen, die sich ihrer Meinung nach versündigt haben. Das sind halt Spinner, Verrückte; Mund abwischen, weiter im Text.
Bei den Moslems hingegen knüppeln wir schon mal gerne drauf, wenn die sich nicht sofort distanzieren, und selbst dann gibt es genug Stimmen die gerne alle in einen Sack stopfen und draufknüppeln wollen. Stelle Dir nur mal vor Breivik wäre Moslem, und die Vertreter der Moslems würden sich so in Schweigen hüllen wie es Papst Ratzinger derzeit tut – was würde da wohl passieren?
Breivik jedenfalls hat ganz klar gezeigt dass auch das Christentum gewaltbereite Fanatiker hat. Das kann, das darf, das soll und das muss man so lange ansprechen bis die “guten” Christen sich von den “bösen” Christen distanzieren und diese ebenso ausgrenzen, wie wir es von den Moslems verlangen.
Schliessen möchte ich diesen Beitrag darum gerne mit Matthäus 7, 3-5:
Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? Oder wie darfst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge? Du Heuchler, zieh am ersten den Balken aus deinem Auge; darnach siehe zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst!
kurz korrigiert 23: „neulich“. « fluechtige notizen
Jul 31, 2011 @ 16:40:57
Jul 31, 2011 @ 17:49:45
Danke für die gute Recherche!
Ich bin kein christlicher Fundamentalist, aber wenn wir uns über immer mehr Kirchenaustritte hierzulande freuen, öffnen wir solchen Wirrköpfen, wie Pierre Vogel Tür und Tor!
Aber der seit der Säkularisation moderne Glaube an die allein-seligmachende Wissenschaft mit ihrem Fundamental-Materialismus hat uns auch nicht glücklicher gemacht.
Wir verachten alte Werte, hinterlassen ein Vakuum und wundern uns dann, wenn andere dies für ihre Interessen ausnutzen.